Einsiedlerkrebs

Bilder folgen

 

Pagurus bernhardus

 

Typisch: Unverwechselbar durch das Schneckengehäuse, das die Tiere mit sich herumtragen.

 

Kennzeichen: Gestielte Augen, zwei peitschenförmige Antennen; zwei ungleiche Scheren. Länge 10cm.

 

Vorkommen: Auf Weich- und Felsböden der Dauerflutzone, auch in Prielen und Gezeitentümpeln.

 

Wissenswertes: Ohne das fremde Gehäuse wären diese Tiere hoffnungslos verloren: Der weichhäutige Hinterleib wäre völlig ungeschützt und eine leichte Beute für räuberische Fische und Artgenossen. Mit Hilfe der Schale aber sind die Tiere hervorragend gegen Feinde gewappnet. Leider muss das Gehäuse mit jedem Wachstums-(Häutungs)schub gewechselt werden.

 

 

Nordsee-Sandgarnele    

Bilder folgen

Crangon crangon

Typisch: Langgestreckeckter Körper, Schwanzteil gefächter.

Kennzeichen: Acht Laufbeine, ein paar zarte, schlanke Scheren. Zwei Paar Antennen, eines peitschenförmig ausgezogen. Längebis 8cm. Durch Pigmentzellen an der Körperoberfläche farblich an den Untergrund angepasst.

Vorkommen: Auf Sandböden in Küstengewässern, häufig im Wattenmeer.

Wissenswertes: Diese häufigen Krebse werden mit Grundschleppnetzen gefangen und bereits an Bord verarbeitet. Sie kommen als frische ,,Krabben" in den Handel. Als ,,Granat" bezeichnet man die größeren Weibchen, die zum Verzehr auf den Markt gelangen, die kleineren Männchen (bis 4,5cm) werden meist zu Fischmehl verarbeitet.

 

Strandkrabbe

 

Carcinus maenas

 

Typisch: Fünfeckiger Rüsckenpanzer, an der Vorderseite gesägt. Antennen sehr kurz.

 

Kennzeichen: Fünf Paar Laufbeine, davon das erste zu kräftigen Scheren entwickelt. Farbe braun bis grünlich , oft gemustert. Breite bis 8cm.

 

Vorkommen: In der Gezeiten- und Flachwasserzone an Sand- und Felsküsten.

 

Wissenswertes: Auf ihren gelenkigen Beinen können die Tiere sehr schnell (auch seitwärts) laufen. Bei Gefahr strecken sie dem Angreifer die Scheren entgegen und schlagen sie heftig zusammen. Neben einer schlanken Greifschere tragen die Krebse (meist rechts) eine stumpfe, aber kräftigere Knackschere. Sie ernähren sich von Würmern, Muscheln, Schnecken und auch von Algen und Aas.