Muscheln

 

Herzmuschel

 

Cerastoderma edule

 

Typisch: Kräftige gerippte und geschuppte Außenfläche.

 

Kennzeichen: Die äußerst kräftigen und aufgewölbten Gehäuseklappenbesitzen eine annähernd herzförmige Gestalt. Sie erreichen eine Länge von 5cm. Die Farbe variiert zwischen weißlich, bräunlich und tiefgrau.

 

Vorkommen: In Sandböden der Küstengewässer.

 

Wissenswertes: Hermuscheln lebem mit ihrem kurzen Atemschläuchen nur etwa 1-2cm tief im Boden eingegraben. Wenn sie freigespült werden, können sie sich binnen kürzester Zeit wieder eingraben. Manchmal unternehmen die Tiere dicht unter der Oberfläche auch längere Wanderungen. Wattvögel und Plattfische schützen die Jungmuscheln als Nahrung.

 

 

Miesmuschel

 

 

Mytilus edulis

 

Typisch: Oberseite teifblau bis braun und auf der einen Seite spitz zulaufend.

 

Kennzeichen: Die festen Schalenklappen erreichen eine Länge von 10cm und sind innen von einer Perlmuttschicht ausgekleidet. Die Außenseite wird von einer dunklen Oberhaut bedeckt.

 

Vorkommen: In der Gezeiten- und oberen Dauerflutzone von Sand- und Felsstrandküsten, häufig auch im Wattenmeer.

 

Wissenswertes: Miesmuscheln bilden häufig dichte Bänke. Nicht selten sitzen bis zu 2000 Tiere in mehreren Etagen auf einem einzigen um die besten Plätze in der Kolonie. Bei tiefen Wasserständen halten sie ihre Klappen geschlossen , im untergetauchten Zistand jedoch öffnen sie ihre Schalen und filtrieren mit ihren siebartigen Kiemen kleine organische Partikel aus dem Wasser heraus. Im Gegensatz zu den meisten anderen Muschelarten leben Miesmuscheln nicht im sondern auf dem Boden. Um nicht fortgespült zu werden, heften sie sich mit zugfesten Eiweißsträngen am Boden fest. Diese Fäden werden am Grund des Muskulösen Fußes in einer Byssus- Drüse gebildet und am Substrat befestigt. Damit ist die Muschel allerdings nicht für den rest ihres Lebens an den gewählten Standort gebunden. Wenn sich die Lebensumstände z.B. durch Versandung oder durch die Konkurrenz von Artgenossen, verschlechtern, so können die Tiere ihre Fäden am Grund des Fußes kappen und davonkriechen. Miesmuschelbänke bilden einen idealen Lebensraum für Tange, Flohkrebse, Seepocken, Strandkrabben und zahlreiche Schnecken.

 

 

Rote Bohne, Plattmuschel

Bilder folgen

Macoma balthica

Typisch: Farbenfrohe Außenseite mit intesiven konzentrischen Farbringen. Das Hinterende ist deutlich zugespitzt.

Kennzeichen: Die im Vergleich zur großen kräftigen Schale ist deutlich gewölbt und spiegelt im Inneren die Außenstreifen als einheitliche Farbe wider. Die Schalen werden 3cm lang.

Vorkommen: In Sand und leicht verschlickten Böden im Flachwasser und tiefer häufig am Strand angespült.

Wissenswertes: Die Muschel lebt auf einer Klappe liegend 3-5cm tief eigegraben. Die wichtige Verbindung zum Atemwasser stellen zwei schlauchförmige Siphone her, von denen der eine zugleich dem Wassereinstrom und als Nahrungspipette, der andere als Ausstrümöffnung dient.

 

Sandklaffmuschel

       

Mya Arenaria

Typisch: Weißliche, spitzovale Schale, sehr kräftig.

Kennzeichen: Die bis zu 25cm langen Schalenklappen klaffen besonders im spitzen Randbereich weit auseinander. Linke Klappe am Schloss mit loeffelartigem Fortsatz. Außeseite konzentrisch gestreift.

Vorkommen: in Sand- und Schlickböden der Gezeiten- und Dauerflutzone.

Wissenswertes: Doe größte Muschel der heimischen Küste lebt bis zu 30cm tief vergraben. Zwei Siphone ermöglichen den Atemwasseraustausch. An der Oberfläche verraten sich die Tiere durch ein 1-2 cm großes Loch, aus dem sich eine Wasserfontäne ausspritzen können. Ihre Leeren, senkrecht im Boden sitzenden Schalen bezeichnet man als ,,Steckmuscheln".

Pazifische Felsenauster - Pazifikauster

Aussehen:
 
Pazifische Felsenaustern sind ausgesprochen große Austern, sie können bis zu 40 cm lang werden. Sie sind meist länglich geformt und nicht selten bananenartig gekrümmt. Die Schale ist sehr hart und kantig, dabei ist die untere Schale ist stark gebaucht, die obere relativ flach. Die Farbe ist meist grau, gelegentlich auch bräunlich oder grünlich.


Lebensweise:

Die Pazifische Felsenauster lebt in Küstengewässern in Tiefen von 4 bis 50 Metern. Sie bevorzugt felsigen Untergrund, akzeptiert aber zur Not auch schlammigen oder sandigen Boden. Sie laicht im Juli und August sofern die Wassertemperatur über 19 - 23 Grad liegt, und sie produziert pro Laichvorgang 50 - 100 Mio. Eier. Die Eier werden vom weiblichen Tier sofort ausgestoßen und im Wasser durch das Sperma der männlichen Tiere befruchtet.


Verbreitung:

Diese Austernart stammt ursprünglich aus Ostasien, wurde aber mittlerweile über große Teile der Welt verbreitet. Sie wird selten gefischt sondern ganz überwiegend in Aquakultur gezüchtet. weltgrößter Produzent ist China mit 3,7 Mio. Tonnen pro Jahr, das sind 83,3 Prozent der Weltproduktion. Mit deutlichem Abstand folgen Japan und Nordkorea (jeweils 5,9 %), sowie Frankreich (2,6 %, das entsprach im Jahre 1995 96,7 % der europäischen Produktion)
Doch sind vor geraumer aus den Zuchtbeständen einige Exemplare ausgebüxt und lassen sich Weltweit nieder. Im Wattenmeer sind sie bereits dabei die hiesigen Arten zu verdrängen.( Info aus: www.wikipedia.de )
Lesen Sie hierzu den folgenden Artikel.   Auf dieser Seite finden sind ganz unten einen Artikel mit interessanten Links: Wie z.B. Krieg vor Sylt Austern gegen Miesmuscheln.

 

 

 

Muschel mit Eis

 

 

Schwertmuschel

 

 

Amerikanische Bohrmuschel 

 

Amerikanische Schwertmuschel