Der Säbelschnäbler:

Von pjt56 --- - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26781411

Ein ausgewachsener Säbelschnäbler wird 43 bis 45 cm groß und wiegt 290 bis 400 g. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 80 Zentimeter. Säbelschnäbler sind auf Grund ihrer Gefiederfärbung und der besonderen, nach oben gebogenen Schnabelform unverwechselbar. Im Flug könnten sie allerdings mit Reiherläufern (Dromas ardeola) verwechselt werden. Im Federkleid des Vogel kontrastiert reines Weiß mit reinem Schwarz. Während der untere Kopfteil, Hals, Brust, Rücken und Bauch rein weiß gefärbt sind, sind Oberkopf, Scheitel und Nacken, die seitlichen Rückenteile sowie die Ober- und Unterseiten der Handschwingen im letzten Drittel schwarz. Die mittellangen Beine sind grau mit einem leicht bläulichen Schimmer. Auffallend und einzigartig ist der lange, dunkelgraue, zur Spitze hin deutlich nach oben gebogene Schnabel, der für den deutschen Gattungsnamen namensbestimmend wurde.
Im Fluge wirkt der Vogel von unten gesehen bis auf die schwarzen Flügelenden rein weiß, von oben gesehen wird die schwarz weiße Flügelzeichnung besonders deutlich. Die Beine sind während des Fliegens gestreckt und überragen die Schwanzspitze beträchtlich, der Hals hingegen ist nicht zur Gänze durchgestreckt.

Der Geschlechtsdimorphismus ist sehr gering. Zuweilen zeigen Weibchen eine etwas hellere Befiederung der Schnabelbasis sowie einen weißen Augenring. Im Jugendgefieder sind die bei den Altvögeln schwarz gefärbten Gefiederbereiche eher dunkelbraun, die weißen deutlich braun, beziehungsweise isabellfarben behaucht. 

Stimme:
Sein Ruf klingt in etwa wie plößiit oder klößiit. Der Ruf ist reintönend, melodisch und fließend. Werden die Vögel aufgeschreckt ist auch ein schrilles und schnell gereihtes Quik quik quik zu hören. Auf Störungen am Nest reagieren Säbelschnäbler vor allem gegenüber zudringlichen Möwen mit hohen pii-jöli-Rufen.

Quelle: www.wikipedia.de

 

Der Rotschenkel

Von Andreas Trepte - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10609249

 

Der Rotschenkel (Tringa totanus) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae). Er ist unser häufigster einheimischer Wasserläufer.

Ein ausgewachsener Rotschenkel wird bis 30 cm groß und ist somit etwas kleiner als sein Verwandter, der Grünschenkel. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 65 cm und wiegt bis zu 170 g. Der schlanke Schnepfenvogel hat einen mittellangen Schnabel, der an der Spitze schwarz, und an der Basis orangerot gefärbt ist. Seine langen Beine sind orangerot, daher erhielt er auch seinen Namen. Die Unterseite vom Rotschenkel ist weiß und braun gemustert, die Oberseite ist braun, schwarz und grau gefleckt. Im Flug erkennt man eindeutig seinen weißen Flügelhinterrand. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Der Rotschenkel kann bis zu 17 Jahren alt werden. Sein Ruf klingt in etwa wie "tjöt".

Der Rotschenkel lebt an Küsten und flachen Gewässern, wie Mooren, Tümpeln und Feuchtwiesen in fast ganz Europa. Im Winter ist es möglich, dass einige an die Küsten oder in südliche Gebiete ziehen.

Auf dem Speiseplan des Rotschenkels stehen Insekten, Würmer, Schnecken, Krebstiere
und andere Weichtiere.
Mit seinem Schnabel stochert er im flachen Wasser und sucht sich seine Nahrung.

Nach zwei Jahren sind die Rotschenkel geschlechtsreif und brüten jedes Jahr von April bis Juli am gleichen Ort. Das Nest ist eine Mulde am Boden und gut in der dichten Vegetation versteckt. Das Weibchen legt drei bis fünf Eier, die von beiden Partnern vier Wochen lang gewärmt werden. Die Jungvögel sind Nestflüchter und beginnen nach drei Wochen mit den ersten Flugversuchen. In Deutschland wird der Bestand auf etwa 10000 Brutpaare geschützt. Somit ist der Rotschenkel eine gefährdete Vogelart.

 

Der Alpenstrandläufer

Von Accipiter (R. Altenkamp, Berlin) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16717566

 

Der Alpenstrandläufer (Calidris alpina) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae).

Ein ausgewachsener Alpenstrandläufer wird 17 bis 21 cm groß, etwa so groß wie ein Star, und erreicht eine Flügelspannweite von etwa 32 bis 36 cm. Er wiegt 40 bis 60 g und kann bis zu 24 Jahre alt werden. Sein langer Schnabel ist schwarz und leicht gebogen. Die Augen und die mittellangen Beine des Alpenstrandläufers sind schwarz gefärbt. Im Winterkleid ist der Bauch weiß und die Oberseite braun gefärbt. Im Brutkleid hat der Bauch eine schwarze und die Oberseite eine rötlich braune Färbung. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Sein Ruf klingt etwa wie "trri".

Der Alpenstrandläufer lebt keinesfalls in den Alpen, wie man vermuten könnte, sondern zur Brutzeit hauptsächlich in vielen arktischen Tundren.

Zu den Zugzeiten kommt er an vielen mitteleuropäischen Küsten und im Wattenmeer in riesigen Gruppen vor. Von Südwesteuropa bis Westafrika ziehen die Alpenstrandläufer, um zu überwintern. Als Lebensraum bevorzugt der Alpenstrandläufer Schlammflächen, Moore, Heidegebiete und Salzwiesen mit niedriger Vegetation.

Der Alpenstrandläufer ernährt sich von Insekten und deren Larven, die er mit seinem Schnabel aus dem flachen Wasser pickt. Zur Zugzeit stehen auch Schnecken, Würmer und kleine Krebstiere auf seinem Speiseplan.

Die Geschlechtsreife tritt nach einem Jahr ein. Das Nest ist meist gut in der Bodenvegetation versteckt. Das Weibchen legt zur Brutzeit April bis Juli bis vier hellbraune, braungefleckte Eier. Nach etwa drei Wochen schlüpfen die Küken. Nach weiteren drei Wochen sind die Jungvögel flügge und machen sich mit der Umgebung vertraut.

 

Nonnengans - Weisswangengans

Von Andreas Trepte - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32487518

Die Weißwangengans (Branta leucopsis), auch bekannt als Nonnengans, ist eine Art der Gattung Meergänse (Branta) in der Familie der Entenvögel (Anatidae).
Sie ist 58 bis 69 cm groß  Das typische Merkmal ist das weiße Gesicht und die weiße Stirn; Schnabel und Hals sind schwarz.

Die Weißwangengans ist ein Zugvogel und im Winter bei uns zu Gast. Die Brut beginnt Ende Mai, Anfang Juni. Es werden gewöhnlich 4-6 Eier gelegt. Nach etwa 24 bis 25 Tagen schlüpfen die Jungen, deren Aufzucht etwa 40 bis 45 Tage dauert. sie leben überwiegend vegetarisch.

 

Die Brandgans

Die Brandgans (Tadorna tadorna) ist eine Art aus der Familie der Entenvögel.

Die Brandgans hat eine gänseartige Gestalt mit rotem Schnabel und rostbraunen Brustband.  Sie ist mit ihrer auffallend kontrastreichen Färbung des Gefieders unverwechselbar. Brandgänse werden 58 bis 71 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 110 bis 133 cm. Das Männchen hat einen Schabelhöcker und ist größer als das Weibchen.

Brandgänse brüten an der Atlantikküste von Norwegen bis zur Bretagne und überwintern an der Nordsee und Mittelmeer.  Als Nahrung nimmt die Brandgans vor allem kleine Schnecken, Muscheln und Würmer, seltener Insekten und Wasserpflanzen auf.  Zur Mauser versammeln sich die Brandenten mit über 100.000 Tieren am Grossem Knechtstand.

 

Die Eiderente

Von Andreas Trepte - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=701012

 

Die Eiderente (Somateria mollissima) hat eine Körperlänge von 58 Zentimetern und erreicht durchschnittlich ein Körpergewicht von 2,2 Kilogramm. Sie ist ein guter Schwimmer und Taucher, die selbst mit starkem Seegang gut zurecht kommt und bis zu 30 Meter tief tauchen kann. Die Hauptnahrung der Eiderente sind Miesmuscheln

Auf dem Bild sehen wir das Männchen im Brutkleid oberseits weiss mit schwarzer Kopfkappe, sehr flache Stirn. Weibchen einheitlich dunkelbraun,ca 58 cm. Die Eiderente ist ein Brut - und Strandvogel rund um Nord- und Ostsee, Schottland, Nordirland, Bretagne.

 

Der Austernfischer

Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) erreicht eine Körperlänge von 40 bis 45 Zentimetern. Sein Körper ist kräftig und gedrungen. Er hat eien rotrn Schnabel, rote Beine und ein schwarz-weisses Gefieder. Er ist ein Standvogel und ein Teilzieher bis Südeuropa.

Der Austernfischer ist bodenbrüter, legt bis zu 4 Eier. Nach 5 wochen werden die jungen Flügge. Ihre Nahrung besteht aus: Krebsen, Würmern und Insekten.

Der Große Brachvogel

Der Große Brachvogel (Numenius arquata), ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvogel (Scolopacidae).

Der Große Brachvogel ist etwa 50 bis 60 cm lang und wiegt zwischen 600 und 1000 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt 80 bis 100 cm. Die Vögel sind die größten Watvögel, und sie sind in Europa die häufigsten Brachvögel. Das Weibchen ist mit 17 etwas größer als das 14 cm große Männchen, ansonsten sehen die Geschlechter gleich aus: sie sind eher unscheibar beigebraun gesprenkelt und haben einen weißen Bürzel, der im Flug sichtbar wird. Durch ihren langen, nach unten gebogenen Schnabel sind sie nahezu unverwechselbar. Brutgebiet vom Ural bis Bretagne


Die Lachmöwe

Von Andreas Trepte - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37726239

Larus ridibundus

Beschreibung: Die ausgewachsene Lachmöwe wird etwa 35 bis 38 cm groß und erreicht eine Flügelspannweite von 95 bis 105 cm. Sie wiegt 200 bis 400 g. Das Gefieder der Lachmöwe ist weiß gefärbt. Die Oberseite der Flügel sind hellgrau und die Spitzen schwarz. Der Schnabel und die Beine haben eine rote Färbung. Im Sommer ist der Kopf schwarz und im Winter weiß mit einem schwarzen Fleck hinter dem Auge. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Ihr Ruf klingt in etwa wie "kik". Die Lachmöwe kann bis 30 Jahre alt werden.

Lebensraum: Die Lachmöwe lebt in Sümpfen, an Flüssen, Seen, Teichen und Meereskösten von ganz Nordeurasien. Ihr Name kommt daher, weil sie auch an Gewässern namens Lachen brütet. Außerdem ist die Lachmöwe, auf Grund der Nahrung, oft in der Nähe des Menschen zu beobachten. Im Winter ziehen manche Lachmöwen aus dem Norden in wärmere Gebiete.

Ernährung: Die Lachmöwe ernährt sich von Käfern, Libellen, Schnecken, Fischen, Würmern, Aas, Pflanzen und Abfällen. Sie sucht auf Müllkippen, Grünflächen und Äckern nach allem, was den Hunger stillt.

Fortpflanzung: Die Geschlechtsreife tritt nach zwei Jahren ein. Die Brutzeit der Lachmöwe erstreckt sich von April bis Juli. Sie brütet in großen Kolonien in der Nähe von Gewässern, meist auf Bülten oder altem Schilf. Das Weibchen legt meist drei 5 cm große, olivbraune Eier mit schwarzen Flecken in das aus Pflanzenteilen erbaute Nest. Beide Eltern wärmen die Eier 22 bis 25 Tage lang, bis die Jungen schlüpfen. Nach vier bis sechs Wochen werden die Jungvögel flügge. Der europäische Bestand wird auf rund zwei Millionen geschützt.


Die Ringelgans

 Von Andreas Trepte - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4110854

Von Henrike Mühlichen - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15231966

Die Ringelgans (Branta bernicla) wird bis 55-60cm groß, hat eien Schwarzen Schnabel und schwarze Beine; dazu ein dunkles Gefieder mit weißen Halsring und weißem Hinterteil. Sie brütet auf Grünland und den Spitzbergen. Im Winter ist sie zu Gast bei uns. Ihre Nahrung ist überwiegend vegetarisch: Algen, Seegras, Salzpflanzen, aber auch Wintersaat auf den Äckern. Ringelgänse leben sehr gesellig.